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Und wieder einmal entdecken die Wissenschaftler das Glück

Das geht natürlich nur, so lange die Philosophinnen nicht zu den Wissenschaftlerinnen gezählt werden…

Aus der Zeit online: http://www.zeit.de/2007/28/Gl-ck_1?page=all

Schneller? Reicher? Glücklicher!

Von Uwe Jean Heuser und Rüdiger Jungbluth

Wachstum ist nicht gleich Wohlbefinden. Die Wirtschaft sollte die Menschen zufrieden machen, sagen Forscher – und streiten darüber, wie sich das Glück vermehren lässt. Weiterlesen »

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Abendkurs: Philosophische Lebenskunst (Neuausschreibung)

Der Kurs wird an der EB-Zürich stattfinden:

7 Abende, jeweils Montag, von 18:30-21:00.
Kursdaten: 22. u. 29. Oktober, 5., 12., 19. u. 26 November und 3. Dezember
Geht es um die Frage, wie man ein gutes und glückliches Leben führt, so sieht sich der einzelne Mensch in der modernen Gesellschaft zunehmend auf sich selbst gestellt, da die grossen religiös-utopisch geprägten Gesellschaftsentwürfe und die damit einhergehenden allgemeinverbindlichen Moralvorstellungen ihre Verbindlichkeit eingebüsst haben. Auf diesen verunsichernden Sachverhalt versucht die philosophische Lebenskunst eine angemessene Antwort zu liefern, indem sie das Individuum seiner eigenen Verantwortung anvertraut und ihm die reflektierte und freie Gestaltung des eigenen Lebens aufgibt. Dabei wirft sie die relevanten Aspekte und Fragestellungen auf und entwickelt Techniken und Strategien, die für ein erfülltes und gelingendes Leben hilfreich sein können.

Inhaltlich hält sich dieser Kurs vor allem an die von Wilhelm Schmid (und früheren Autoren wie Nietzsche, Kierkegaard, Foucault etc.) ausgeführte Philosophie der Lebenskunst. Die diesem Ansatz zugrunde liegenden Konzepte - Gestaltbarkeit des Lebens, ganzheitlicher (Kunst-)Werkcharakter, gezielte Lebensführung, Selbstmächtigkeit und autonome Wahl, Reflexion und Interpretation der gegebenen Lebensbedingungen, Techniken des Selbst etc. - werden im Verlauf des Kurses vorgestellt und diskutiert. Anknüpfend an die theoretische Beschäftigung sollen auch Übungen und Auseinandersetzungen stattfinden, die die vorgestellten Konzepte auf spezifische und konkrete Fragestellungen anwenden. Diese sollen einen unmittelbaren Bezug zum Leben der Kursteilnehmenden aufweisen (resp. diesem entstammen), wobei der Einbezug grundlegender, philosophischer Probleme nicht ausgeschlossen werden soll. Zu diesem weiteren Themenkreis zählten unter anderen auch folgende: Sinn des Lebens, Arbeit und Berufung, Freundschaft, Beziehungen und Familie, Umgang mit Verlust oder Leid, persönliche und gesellschaftliche Utopien, Natur des Menschen etc.

Methodisch wird es wie immer darum gehen, einerseits gewisse Texte (v.a. Schmid) als theoretische Grundlage beizuziehen und andererseits selber zu philosophieren. Die Teilnehmenden haben also nicht bloss Gelegenheit, sondern sind aufgefordert, ihre eigenen Fragestellungen und Überlegungen mit in die Auseinandersetzung einzubringen.

Kursprospekt der EB-Zürich

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Die Wirtschaftswissenschaften haben das Glück entdeckt.

Mittlerweile ist die sozialswissenschaftliche Glücksforschung sogar schon in der Wirtschaft angekommen. Aus einem Artikel im E-Magazine der Credit Suisse vom 09.12.1999 “Glück ist messbar”:
“Seit der Antike wird zwischen «Glück haben» und «glücklich sein» unterschieden. Glück, im Sinne von glücklich sein, gehört zu den primären Emotionen des Menschen, gleich wie Freude, Trauer, Furcht und Wut. Kein Wunder, dass sich verschiedene Berufsgruppen mit dieser Art Glück beschäftigen. Am einfachsten ist die Aufgabe für die Neurologen. Für sie ist klar: Alles, was Menschen fühlen und denken, ist das Ergebnis komplexer Vorgänge zwischen Hormonen und Nervenzellen im Gehirn. Für die Emotionen zuständig sind «Gemütsmoleküle». Über 100 solcher Stoffe haben die Wissenschaftler bisher identifiziert. Als «Glücksboten» gelten vor allem Serotonin und Dopamin; zusammen mit Adrenalin und Noradrenalin sorgen sie für gute Stimmung. Insgesamt rechnen die Wissenschaftler mit tausend chemischen Boten, welche das Spektrum menschlicher Gefühle steuern. Die Fähigkeit, Glück zu empfinden, verdankt die Menschheit also der Chemie. Doch das hilft wenig – ausser denen, für die Wohlempfinden aus einem Cocktail von Glückspillen besteht. Weiterlesen »

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