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hirnblutung :: die Fünfte :: die Zusammenfassung :: Wie steht es um die Autonomie der Kunst?

Zu meiner Freude sind letzten Mittwoch wieder einmal etwas mehr Leute erschienen, was zu einer relativ bunten Mischung von TeilnehmerInnen führte. Zur Diskussion standen zwei respektive drei Themen. Zum einen gab es meinen schon im Netz platzierten Vorschlag über das Konzept der Kunstautonomie zu diskutieren. Dann wurde die Frage eingebracht, ob sich der Mensch durch irgend ein Merkmal (beispielsweise so etwas wie eine Seele) in einer Weise von der übrigen Natur unterscheidet, dass er sich von ihr fundamental bzw. qualitativ und nicht bloss graduell abhebt. Der dritte, jedoch wieder zurück gezogene Vorschlag wollte der Frage nachgehen, wie die Menschheit mit ihren Ressourcen umzugehen habe, insbesondere mit Wasser und Öl. Das wie immer hochkomplexe Abstimmungsprozedere ergab einen knappen Entscheid zugunsten meines Vorschlages. Ich hatte ihn im Vorfeld schon formuliert und zitiere ihn daher hier nochmals:

“Wie steht es um die Autonomie der Kunst?

Der erwähnte aktuelle Anlass besteht darin, dass Philipp Meier, Direktor des Cabaret Voltaire, implizit mit der Kündigung gedroht wurde, da er in seinem Haus wiederholt allzu ‚provokativen’ künstlerischen Arbeiten Raum geboten hat. Die Hirschhorn-Affäre um die Pro Helvetia-Stiftung wirft jedoch im Prinzip dieselben Fragen auf. Weiterlesen »

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Philo mit der Kettensäge. Das Zürcher Philosophiemassaker: Volume 3

Donnerstag, 14. September, 20:00, Cabaret Voltaire, Spiegelgasse 1, Zürich.

Volume 3: Überleben im Kapitalismus

Neu! Mit richtiger Kettensäge!

Ok. Die Revolution ist gescheitert, die Chefideologen wurden der Spiessigkeit überführt und die breiten Massen haben den Aufstand verschlafen. Die Verantwortlichen des Philosophiemassakers gestanden ihr Scheitern ein und meldeten Konkurs an. Die verbleibenden Querdenker wurden von STHIL gekauft und verwenden ihren kritischen Geist nun auf die Suche nach innovativen Produktideen.
Das Philosophiemassaker wird als Kulturevent neu positioniert. Aus der dilettantischen Hobbyübung wird ein trendy Werbeträger für urbane Freizeitrevoluzzer, die statt des Sturmgewehrs die Kettensäge im Kleiderschrank stehen haben.
In Folge der profitorientierten Neuausrichtung werden wir uns daher mit der Frage beschäftigen, wie wir uns am besten mit dem System arrangieren, ohne dabei allzu sehr aus der Rosette zu bluten.

Eintritt: ab 11.-

Der Anlass im Cabaret Voltaire ist Teil meiner aktuellen Versuchsreihe, neue Formen praktischer Philosophie zu entwickeln, mit denen sich auch ein nichtakademisches Publikum ansprechen lässt. Das Cabaret Voltaire bietet dank seiner dadaistischen Geschichte den idealen Rahmen für derlei Experimente.

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