Fri. 05. Oct. 2007 01:41 PM
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Leben und Lebenskunst
Liebe Philosophieinteressierte
Ab Ende Oktober werde ich voraussichtlich jeweils montags den Abendkurs “Philosophische Lebenskunst” an der EB-Zürich anbieten. Der Kurs ist öffentlich ausgeschrieben und somit jedem und jeder Interessierten zugänglich.
Ich persönlich vertrete ja die Auffassung, dass wir im Westen mit der zunehmenden Auflösung kollektiv-verbindlicher Weltdeutungen und Handlungsdirektiven in eine äusserst unangenehme und teilweise auch bedrohliche existenzielle Situation versetzt wurden. Wer sich aufgrund seines eigenen Verstandes durch das Leben und die Welt schlagen will, braucht daher neue Mittel und Wege zur Bewältigung von Alltagsproblemen und Grenzsituationen wie auch zur Verwirklichung der eigenen Wünsche und Ideale. Deshalb halte ich so etwas wie eine philosophische Lebenskunst für die produktive Auseinandersetzung mit den grundlegenden Fragen unseres Daseins für ziemlich dringlich. Ob und in welchem Masse die Philosophie der Lebenskunst hier tatsächlich hilfreiche Antworten liefern kann, werden wir vor Ort gemeinsam zu klären versuchen.
Ich würde mich freuen, sollte sich der eine oder die andere von euch angesprochen fühlen und an dem Kurs teilnehmen.
Weitere Infos findet ihr hier:
http://hirnblut.elenchos.ch/?cat=19
Kursbeschreibung bei der EB-Zürich
Liebe Grüsse - imre
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Lebenskunst
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Mon. 01. Jan. 2007 02:00 PM
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Ökonomie, Glück, Leben, Politik und unkategorisiert
Mittlerweile ist die sozialswissenschaftliche Glücksforschung sogar schon in der Wirtschaft angekommen. Aus einem Artikel im E-Magazine der Credit Suisse vom 09.12.1999 “Glück ist messbar”:
“Seit der Antike wird zwischen «Glück haben» und «glücklich sein» unterschieden. Glück, im Sinne von glücklich sein, gehört zu den primären Emotionen des Menschen, gleich wie Freude, Trauer, Furcht und Wut. Kein Wunder, dass sich verschiedene Berufsgruppen mit dieser Art Glück beschäftigen. Am einfachsten ist die Aufgabe für die Neurologen. Für sie ist klar: Alles, was Menschen fühlen und denken, ist das Ergebnis komplexer Vorgänge zwischen Hormonen und Nervenzellen im Gehirn. Für die Emotionen zuständig sind «Gemütsmoleküle». Über 100 solcher Stoffe haben die Wissenschaftler bisher identifiziert. Als «Glücksboten» gelten vor allem Serotonin und Dopamin; zusammen mit Adrenalin und Noradrenalin sorgen sie für gute Stimmung. Insgesamt rechnen die Wissenschaftler mit tausend chemischen Boten, welche das Spektrum menschlicher Gefühle steuern. Die Fähigkeit, Glück zu empfinden, verdankt die Menschheit also der Chemie. Doch das hilft wenig – ausser denen, für die Wohlempfinden aus einem Cocktail von Glückspillen besteht. Weiterlesen »
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