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Die Wirtschaftswissenschaften haben das Glück entdeckt.

Mittlerweile ist die sozialswissenschaftliche Glücksforschung sogar schon in der Wirtschaft angekommen. Aus einem Artikel im E-Magazine der Credit Suisse vom 09.12.1999 “Glück ist messbar”:
“Seit der Antike wird zwischen «Glück haben» und «glücklich sein» unterschieden. Glück, im Sinne von glücklich sein, gehört zu den primären Emotionen des Menschen, gleich wie Freude, Trauer, Furcht und Wut. Kein Wunder, dass sich verschiedene Berufsgruppen mit dieser Art Glück beschäftigen. Am einfachsten ist die Aufgabe für die Neurologen. Für sie ist klar: Alles, was Menschen fühlen und denken, ist das Ergebnis komplexer Vorgänge zwischen Hormonen und Nervenzellen im Gehirn. Für die Emotionen zuständig sind «Gemütsmoleküle». Über 100 solcher Stoffe haben die Wissenschaftler bisher identifiziert. Als «Glücksboten» gelten vor allem Serotonin und Dopamin; zusammen mit Adrenalin und Noradrenalin sorgen sie für gute Stimmung. Insgesamt rechnen die Wissenschaftler mit tausend chemischen Boten, welche das Spektrum menschlicher Gefühle steuern. Die Fähigkeit, Glück zu empfinden, verdankt die Menschheit also der Chemie. Doch das hilft wenig – ausser denen, für die Wohlempfinden aus einem Cocktail von Glückspillen besteht. Weiterlesen »

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Philo mit der Kettensäge. Das Zürcher Philosophiemassaker: Volume 2

Donnerstag, 1. Juni, 20:00, Cabaret Voltaire, Spiegelgasse 1, Zürich.

Volume 2

Jetzt gilt´s ernst. - Nachdem sich der revolutionäre Widerstand eben erst formiert und in glorreichen Wortgefechten die letzten Fesseln abgestreift hat, knöpfen wir uns nun die eigentlichen Gegner vor und tragen die Schlacht ins feindliche Lager. Gewohnt martialisch betreiben wir Ideologiekritik und erledigen den neoliberalen Kapitalismus sowie den religiösen Fanatismus mitsamt dem Bünzli-Nationalismus gleich auf einen Streich. Ospel kommt ans Kreuz, unsere religiösen Gefühle verschachern wir Aldi und die SVP wird nach China ausgelagert!

Eintritt: 15.-

Das Philosophiemassaker geht nach dem gelungenen Auftakt in die zweite Runde. Freunde der Metaphysik müssen sich jedoch noch gedulden, auch dieses Mal wird es um gesellschaftliche und politische Fragen gehen.
Der Anlass im Cabaret Voltaire ist Teil meiner aktuellen Versuchsreihe, neue Formen praktischer Philosophie zu entwickeln, mit denen sich auch ein nichtakademisches Publikum ansprechen lässt. Das Cabaret Voltaire bietet dank seiner dadaistischen Geschichte den idealen Rahmen für derlei Experimente.

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